Fachliche Begleitung

Tanzschaffende mit Fragestellungen zu ihrer Vermittlungsarbeit können sich an mich wenden. Einem Gespräch kann gegebenenfalls eine Hospitation im Unterricht/ in der Probe voraus gehen. Primäres Ziel ist für mich durch Fragetechniken und Methoden den Klienten/ die Klientin in Kontakt zu seiner/ihrer Kraft und Fähigkeit zu bringen. Alle Informationen werden vertraulich behandelt.

Ich arbeite in NRW seit 2010 als Coach in der fachlichen Begleitung. Hierfür habe ich mich in 2009/2010 im Rahmen der Initiative des Bundesverbands Tanz in Schule zur fachlichen Begleiterin im Arbeitsfeld von Tanz in Schulen weitergebildet und in der Weiterbildung 2011/2012 assistiert. 2006 bis 2007 habe ich die Ausbildung zur Konfliktarbeiterin nach dem Transcend Verfahren absolviert. Um meine Haltung als Coach zu reflektieren, nehme ich regelmäßig an Supervision teil.

Tanzvermittlung NRW ist ein starker Initiator und Partner von Coaching als fachliche Begleitung. Es sieht darin eine Stärkung und damit Professionalisierung der Vermittlungsarbeit. Mehr über Coaching gibt es auf der Seite des Bundesverbands Tanz in Schule zu lesen.

Bei Fragen oder Interesse einfach per mail Kontakt mit mir aufnehmen.


Im Rahmen des DYNAMO Festivals im Pact Zollverein Essen, luden im Dezember 2014 Sonia Franken, Andreas Simon und Maren Zimmermannn zu einem Gespräch „Unter Kolleg_innen“ ein:

„Deine Arbeit ist (nicht) gut genug“ – ob unterstützend und hilfreich gemeint oder therapeutisierend vom Ökonomisierungsgedanken geleitet: Es gibt sehr verschiedene Praktiken und Zielsetzungen von Coaching und mindestens so viele Auffassungen über Coaching. Gemeinsam mit der Philosophin und Tanzwissenschaftlerin Maren Zimmermann stellten die Tanzschaffenden Sonia Franken und Andreas Simon ihre Herangehensweisen und Motivationen für ihre Coaching-Tätigkeit in der Fachlichen Begleitung von Tanzvermittlungsprojekten vor und luden zu einer offenen Diskussion ein. Die Methodiken und Fragetechniken – die 2009 vom Bundesverband Tanz in Schule initiiert wurden – wurden anhand von  fiktiven Praxisbeispielen vorgestellt und im Gespräch greifbar gemacht um Möglichkeiten für Empowerment, Solidarität und das Teilen von Erfahrung im Spannungsfeld „Künstlerische Arbeit – Coaching – Ökonomie“ zu problematisieren aber auch um sich diese anzueignen.